Security by Design durch professionelles Threat Modeling
Identifizieren und eliminieren Sie Sicherheitsrisiken, bevor sie entstehen.
In einer Zeit, in der moderne IT-Systeme immer komplexer werden, reicht reines Testing am Ende des Entwicklungszyklus oft nicht mehr aus. Es ist teuer und meist zu spät, um grundlegende Designfehler zu korrigieren. Threat Modeling setzt früher an: Es ist ein strukturierter Ansatz, um Bedrohungen für Ihre Systeme, Anwendungen oder Geschäftsprozesse frühzeitig zu identifizieren und stellt damit einen zentralen Bestandteil zur Gewährleistung der Sicherheit und Resilienz eines Systems dar.
Threat Modeling ermöglicht es Ihnen, fundierte Entscheidungen über Sicherheitsrisiken zu treffen und Gegenmassnahmen anhand messbarer Faktoren zu priorisieren.
Frühzeitige Erkennung: Identifizieren und analysieren Sie potenzielle Schwachstellen bereits in der Konzept- oder Designphase.
Kosteneffizienz: Beheben Sie Sicherheitsrisiken, bevor sie durch teure Nachbesserungen in der Implementierung kostspielig werden.
Priorisierung: Erhalten Sie eine klare, nach Kritikalität geordnete Liste von Sicherheitsverbesserungen, welche Sie bei der Definition geeigneter Massnahmen zur Absicherung des Systems gegen erkannte Bedrohungen unterstützt.
Transparenz: Validieren Sie Annahmen über Ihre Systemgrenzen und verstehen Sie die Abhängigkeiten innerhalb Ihrer Architektur.
Unser Vorgehen: 4 Schritte zur Identifikation von Bedrohungen
Wir blicken über den reinen Code hinaus und analysieren das gesamte Ökosystem Ihrer Anwendung. Unser Vorgehen ist methodisch fundiert und praxiserprobt:
Schritt 1
Definieren des Scopes
Gemeinsame Definition der Systemgrenzen, Fokus und Analyse-Elemente.
Schritt 2
Analyse des Systems
Dekomposition, Datenflussdiagramme (DFD) und Definition von Vertrauensgrenzen.
Schritt 3
Identifizieren von Bedrohungen
Identifikation potenzieller Bedrohungen mit bewährten Modellen wie STRIDE.
Schritt 4
Priorisierung
Bewertung der Risiken und Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen.
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Definieren des Scopes (Scoping): In einem ersten Schritt definieren wir gemeinsam mit Ihnen den Scope des Bedrohungsmodells. Damit stellen wir sicher, dass für alle involvierten Personen klar ist, wo die Systemgrenzen liegen, welche Elemente analysiert werden und welche Elemente allenfalls nicht Teil davon sind. Dieser Schritt ist zentral, um einen klaren Fokus zu kriegen und Aufwände bei der späteren Durchführung gezielt dafür einzusetzen.
Analyse des Systems (Dekomposition): Zuerst schaffen wir ein tiefes Verständnis für Ihr System. Wir analysieren die Architektur, identifizieren externe Abhängigkeiten (z. B. Infrastruktur oder Umsysteme) und definieren alle Schnittstellen (Entry- und Exit-Points). Mithilfe von Datenflussdiagrammen (DFD) machen wir sichtbar, wie sich Daten durch Ihr System bewegen und wo kritische Vertrauensgrenzen (Trust Boundaries) liegen.
Identifizieren von Bedrohungen (Identifikation): Unter Anwendung bewährter Frameworks wie STRIDE (Spoofing, Tampering, Repudiation, Information Disclosure, Denial of Service, Elevation of Privilege) unterstützen wir Sie bei der Identifikation potenzieller Bedrohungen. Dabei betrachten wir sowohl klassische Use Cases als auch gezielte Abuse Cases.
Bewertung und Priorisierung: Nicht jede Bedrohung ist gleich kritisch. Wir bewerten die gefundenen Risiken mit bewährten Modellen, um eine nachvollziehbare Priorisierung zu erhalten. Als Ergebnis definieren wir gemeinsam Handlungsempfehlungen für die Härtung Ihres Systems.
Wann ist Threat Modeling sinnvoll?
Threat Modeling ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein begleitender Prozess. Wir empfehlen eine Durchführung oder Aktualisierung besonders bei:
Projektstart: Integration von Security von der ersten Skizze an.
Neue Features: Bewertung der Auswirkungen neuer Funktionen auf das bestehende Sicherheitsgefüge.
Strukturelle Änderungen: Grundlegende Anpassungen in der Infrastruktur oder Architektur.
Sicherheitsvorfälle: Analyse und Modellierung nach dem Auftreten von Incidents, um Wiederholungen zu verhindern.
Unsere Dienstleistungen
Gerne unterstützen wir Sie dabei, Threat Modeling fest in Ihren Entwicklungsalltag zu integrieren:
Prozessintegration: Wir helfen Ihnen dabei, einen systematischen Threat-Modeling-Ansatz in Ihre bestehenden SDLC-Prozesse (Software Development Life Cycle) einzubetten.
Threat Modeling Workshops: Gemeinsam mit Ihren Architekten und Entwicklern analysieren wir ein spezifisches System und erarbeiten ein direkt anwendbares Bedrohungsmodell.
Coaching im Threat Modeling: Wir coachen einen ausgewählten Personenkreis Ihres Unternehmens, mit dem Ziel, dass jene Personen das Threat Modeling selbstständig durchführen können (z. B. Ihre Security-Architekten, Security Champions oder Produktmanager).
Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch oder einen Workshop, um Ihre Systeme von Grund auf sicher zu gestalten.